Über uns

Bundesverband

 

Amaro Drom e.V. ("Unser Weg") ist eine interkulturelle Jugendselbstorganisation von Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung und Selbstorganisation Raum zu schaffen, für politische und gesellschaftliche Beteiligung. Amaro Drom versteht sich als basisdemokratische Struktur, welche jungen Menschen Möglichkeiten zur Vernetzung, des gemeinsamen Lernens und Erlebens bietet, um gemeinsam Verantwortung zu übernehmen für Achtung und gegenseitigen Respekt.

Als Bundesverband bietet Amaro Drom ein Netz des Austausches und der gegenseitigen Unterstützung der Landesverbände, sowie der Zusammenarbeit mit anderen Jugendverbänden, insbesondere mit der djo – Deutsche Jugend in Europa und den MJSO Bundesgruppen (Migrantenjugendselbstorganisationen) in der djo sowie dem Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity (VIW).


Ziele

Die Arbeit des Verbands soll insbesondere dazu beitragen, dass sich die Kinder und Jugendlichen zu kritikfähigen, verantwortungsbewussten, Verantwortung übernehmenden und bewusst handelnden Mitbürger*innen unserer Gesellschaft entwickeln können. Voraussetzung dafür ist eine Erziehungsarbeit, die den Menschen in seiner Würde und Freiheit in den Mittelpunkt stellt. Er will die Belange, Anliegen und Interessen von Kindern und Jugendlichen deutlich machen und vertreten.

Vorstand

 

Vorsitzende:

Stellvertretender Vorsitzender:

Stellvertretender Vorsitzender:

Schatzmeister:

Gabriela Bot

Silas Kropf

Emran Elmazi

Denis Petrović

 

 

 

Mitglied im Vorstand:

Mitglied im Vorstand:

Mitglied im Vorstand:

Mitglied im Vorstand:

Sorina Daliana Bonescu

Faton Mistele

Nasmija Hasani

Patrick Bieler

 

 

 

 

Geschäftsführung

Seit 2015 ist Merdjan Jakupov Geschäftsfüher von Amaro Drom e.V. Die Geschäftsstelle befindet sich im Bundesbüro im Aufbau Haus am Moritzplatz. Merdjan Jakupov ist nach Vereinbarung erreichbar. Für Anfragen und Gespräche vereinbaren Sie bitte telefonisch unter 030-61620011 oder per Email einen Termin.


Amaro Drom e.V.

Prinzenstr. 84 Aufgang I
10969 Berlin
tel. +49(0)30-61620011
fax. +49(0)30-69001960

 

Hauptamtliche Mitarbeiter_innen

 

Geschäftsführer:

Projektleitung Dikhen Amen:

Pädagogische Leitung
Dikhen Amen:

Öffentlichkeitsarbeit
Dikhen Amen:

Merdjan Jakupov

Anna Friedrich

Éva Ádám

Anita Burchardt

Projektleitung
Romane Krla:

     

José Fernández

     
     

 

 

Gliederungen

 

Die Gliederungen und Jugendgruppen in den Partnerorganisationen vor Ort sind der zentrale Raum, wo Jugendliche aktiv sind und sich als selbstorganisierte Gruppen engagieren. Die Gruppen bieten Jugendlichen, insbesondere jungen Roma (gegendert Rom*nja), einen Freiraum, wo sie sich treffen und austauschen können, wo neue Ideen entstehen und gemeinsam beispielsweise Seminare, öffentliche Aktionen, ein Theater- oder Filmprojekt, ein Straßenfest, ein politisches Gespräch oder eine Sportveranstaltung umgesetzt werden können.

Die Gliederungen ermöglichen einen Austausch und eine Vernetzung von verschiedenen lokalen Jugendgruppen. Sie können auf Landesebene die Aus- und Weiterbildung  der Jugendgruppenleiter*innen unterstützen und ermöglichen im Rahmen der djo Landesstruktur einen Austausch mit anderen MJSOs (Migrantenjugendselbstorganisationen). Zudem sind sie jugendpolitisch auf Landesebene aktiv und fördern die gesellschaftliche und politische Beteiligung junger Rom*nja.

Amaro Foro

Amaro Foro e.V. („Unsere Stadt“) ist die Berliner Gliederung von Amaro Drom und orientiert sich am Leitbild des Bundesverbandes. Der Verein unterstützt eine Jugendgruppe und betreut ein Kinderprogramm, fördert das politische und gesellschaftliche Engagement von jungen Rom*nja, und engagiert sich in Kultur- und Community-Building-Projekten. Der Verein dokumentiert systematisch antiziganistisch motivierte Vorfälle in Berlin, wertet diese aus und unterstützt nach Wunsch Betroffene mit dem Ziel sie zu stärken.

Amaro Foro organisiert jedes Jahr im Mai ein Kultur- und Straßenfest anlässlich des Herdelezi-Tages, der von vielen Rom*nja in Südosteuropa gefeiert wird sowie jährliche Gedenkveranstaltungen zum 8. April, 2. August und die Fachtagung „Saore Roma“.

www.amaroforo.de

Anlaufstelle

Seit 2011 bietet Amaro Foro in Berlin praktische Unterstützung im Rahmen einer eigenständigen Beratungsstelle, schwerpunktmäßig für rumänische und bulgarische Staatsbürger*innen. Dabei orientiert sich die Anlaufstelle am Bedarf der Menschen und fungiert als Brücke zwischen bereits bestehenden Angeboten und den Selbsthilfepotentialen der Klient*innen. Wir verfolgen das Ziel, uns für die Umsetzung der EU-Verordnungen und darüber hinaus für die Menschenrechte einzusetzen, auf rassistische Stereotype bei der Diskussion aufmerksam zu machen und die Mehrheitsgesellschaft für die sozio-ökonomische Situation der Neuzugwanderten zu sensibilisieren. Wir beraten und begleiten mit Sprachmittlung auf romanes, rumänisch und bulgarisch.

Hier geht's zur Website der Anlaufstelle

Die Anlaufstelle wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.

Carmen e.V.

Der Düsseldorfer Verein Carmen e.V.- Internationaler Kultur- und Sport-Verein der Roma ist bereits seit 1990 aktiv. Die Mehrzahl der Vereinsmitglieder sind Nachfahren von Gastarbeiter*innen, in zweiter, dritter oder auch schon vierter Generation. Ein Teil der Mitglieder sind Geflüchtete aus den Jugoslawien-Kriegen der 90er Jahre. Vielen von ihnen haben mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt und sind hier zuhause. Die Aktivitäten von Carmen e.V. erreichen mehrere Hundert Rom*nja und Nicht-Rom*nja. Der Verein hat zudem die Gründung des Erwachsenenverbandes Bündnis der Roma Organisationen initiiert. Seit der Durchführung des Jugendprojekts JUROMA – Junge Roma aktiv in 2015 und 2016, an dem auch Amaro Drom als Kooperationspartner beteiligt war, erlebte der Verein einen Zustrom junger Rom*nja. Seitdem widmet sich Carmen e.V. verstärkt der Jugendarbeit, derzeit im Rahmen von zwei Jugendprojekten und einem Frauenprojekt.

E-Mail an Carmen e.V.  /  Carmen e.V. auf Facebook

Die Projekte von Carmen e.V. werden mit Unterstützung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) und der Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) durchgeführt.

Roma Büro Freiburg

Das Roma Büro ist eine Selbsthilfeorganisation von derzeit zumeist Rom*nja-Kriegsflüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien, aber auch aus Rumänien und Bulgarien.
Wir wollen keine Alimentierung mitsamt Abstellen im Abseits der Depression, sondern arbeiten und unser Leben selbst gestalten - also selber für unseren Lebensunterhalt sorgen, um unseren Kindern eine sichere Zukunft zu eröffnen. Wir wollen nicht nur unsere eigene Kultur bewahren, sondern auch durch Interaktion mit den reichhaltigen regionalen Kulturen, Kultur in einem neuen Europa mitentwickeln.

www.roma-buero-freiburg.eu

Romano Sumnal e.V

Mit Romano Sumnal e.V. aus Sachsen vertritt Amaro Drom e.V. seit November 2018 erstmals eine Gliederung aus Ostdeutschland. Romano Sumnal e.V. – Verein für Roma-Kulturvermittlung, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Romaaktivismus ist die erste und bisher die einzige Romaselbstorganisation in Sachsen. Der Verein engagiert sich für die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Rom*nja und Nicht-Rom*nja, für Selfempowerment und Emanzipation der Rom*nja und gegen Antiromaismus. Romano Sumnal ist in der Jugendarbeit aktiv, engagiert sich aber auch im Bereich Erwachsenenbildung und bietet Beratung für Rom*nja in Sachsen an. In diesem Rahmen arbeitet Romano Sumnal in verschiedenen Projekten zur politischen und historischen Bildung, zur Verbesserung der Bildungssituation und bietet Seminare, Vorträge und Ausstausch im Rahmen der Interkulturellen Bildung an.

www.romano-sumnal.com

Ternengo Drom e Romengo

Seit 2014 arbeitet Ternengo Drom e Romengo - Roma-Jugendliche in Niedersachsen e.V. als Partnerorganisation eng mit Amaro Drom zusammen. Im Mai 2016 wurde der Verein als Gliederung in den Bundesverband aufgenommen. Ternengo Drom ist ein niedersachsenweit tätiger Rom*nja-Jugendverband, der sich für eine bessere Position und Lage der Rom*nja-Jugendlichen in der Gesellschaft engagiert und die Stimme der Rom*nja-Jugendlichen in Niedersachsen ist, sei es in Politik, Kultur, Teilhabe, Aufklärung oder Bleiberecht. Seit November 2015 ist Ternengo Drom e Romengo als Landesgruppe Mitglied der djo-Niedersachsen.

Ternengo Drom e Romengo auf Facebook

Terno Drom

Terno Drom bedeutet ,,Der Junge Weg‘‘. Wir sind eine interkulturelle Jugendorganisation von Rom*nja und Nicht-Rom*nja in Nordrhein-Westfalen. Wir fördern die Völkerverständigung und möchten junge Rom*nja dazu befähigen, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Die Arbeitsschwerpunkte von Terno Drom sind Bildung, Abbau von Diskriminierung und Empowerment. Unsere Aktivitäten zielen auf die interkulturelle Verständigung und die Stärkung der jungen Rom*nja. Sie erhalten die Möglichkeit eigene Projektideen zu realisieren, sich mit ihrer Geschichte, Sprache und Herkunft zu befassen sowie ein europäisches Bewusstsein zu entwickeln. Hierbei steht die Aktivierung der Heranwachsenden und ihre Aus- und Weiterbildung als Multiplikato*innen im Fokus.

Für Terno Drom ist die Verankerung in der Rom*nja-Community sehr wichtig, weswegen besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit bestehenden Rom*nja geführten Institutionen gelegt wird.

www.ternodrom.de

Dachverbände, Netzwerke und Kooperationspartner_innen

 

Amaro Drom e.V. ist Gründungsmitglied des internationalen Roma Jugendnetzwerkes ternYpe sowie des Freiwilligendienstnetzwerkes Phiren Amenca und des Verbandes für interkulturelle Wohlfahrtspflege. Seit 2014 ist Amaro Drom Mitgliedsorganisation des Dachverbandes djo – Deutsche Jugend in Europa und Teil der MJSO Bundesgruppen (Migrantenjugendselbstorganisationen) in der djo.

djo-Deutsche Jugend in Europa

Die djo-Deutsche Jugend in Europa ist ein überparteilicher und überkonfessioneller Jugendverband, der die gesellschaftliche, politische, soziale und kulturelle Betätigung von jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft unterstützt.

Zu den Mitgliedern gehören auch eine Vielzahl von Migrantenjugendselbstorganisationen (MJSO). Schwerpunkte liegen in den Bereichen Integrationsarbeit, Internationaler Jugendaustausch und Kulturelle Jugendbildung. Sie unterstützt die Integration junger Zuwander*innen, indem sie deren Selbstorganisation in eigenen Jugendverbänden fördert und soziale, pädagogische und soziokulturelle Orientierungshilfen anbietet.

Die djo-Deutsche Jugend in Europa setzt sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Migrantenjugendverbänden und Migrantenjugendselbstorganisationen ein. Nach dreijähriger enger Zusammenarbeit wurde Amaro Drom im April 2014 Mitglied der djo-Deutsche Jugend in Europa.

www.djo.de

Phiren Amenca

Phiren Amenca ist ein Netzwerk von Rom*nja und Nicht-Rom*nja Freiwilligendienstorganisationen, welche Beteiligungsmöglichkeiten für nicht-formale Bildungserfahrungen, Dialog und Engagement schaffen, um sich gegen Stereotype und Rassismus einzusetzen. Das Programm Europäischer Freiwilligendienst (EFD), ermöglicht Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren, für bis zu ein Jahr im Ausland zu leben und sich in sozialen, kulturellen und pädagogischen Projekten zu engagieren. Phiren Amenca setzt sich für gleiche Beteiligungsmöglichkeiten von jungen Rom*nja und Nicht-Rom*nja in nationalen und internationalen Freiwilligendienstprogrammen ein und fördert deshalb die Einbeziehung und das Capacity-Building von Rom*nja-Organisationen.

phirenamenca.eu

ternYpe – International Roma Youth Network

ternYpe - Internationales Rom*nja-Jugendnetzwerk wurde im Januar 2010 gegründet und bringt Rom*nja-Jugendorganisationen aus Albanien, Bulgarien, Deutschland, Ungarn, Mazedonien, Italien, der Slowakei, Spanien und Polen zusammen. Gemeinsam organisieren die Aktivist*innen des Netzwerks Kampagnen für das Empowerment und gegen die strukturelle Ausgrenzung junger Rom*nja in Europa sowie jährliche Gedenkfahrten nach Auschwitz zum 2. August.

www.ternype.eu

VIW - Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege

Der Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity möchte die transethnische und transkulturelle Perspektive der Migrant*innengruppen in die gemeinsame Gestaltung der Zukunft unseres Landes einbringen.

Der Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege ist ein Netzwerk von bundesweit tätigen migrantischen Vereinen, gegründet mit den Zielen die Diversitykompetenz im Bereich der Wohlfahrtspflege zu erhöhen und das ehrenamtliche Potential in den Minderheitengruppen durch Empowerment sichtbar und wirkungsvoll zu machen.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft bedarf die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrtspflege einer interkulturellen Organisationstruktur, die die unterversorgten Bedürfnisse von eingewanderten bzw. eingebürgerten Menschen mit spezifisch angepassten Angeboten abdeckt. Amaro Drom ist als Gründungsmitglied seit Juni 2014 im VIW aktiv.

www.viw-bund.de

Kooperationspartner_innen

Neben den Gliederungen und Dachverbänden von Amaro Drom kooperiert der Verein u.a. mit den folgenden Organisationen, Initiativen und Projekten:

Galerie Kai Dikhas und Kunstraum Dikhas Dur

Jugendbildungsstätte Kaubstraße

Rroma Aether Klub Theater

Rroma Informations Centrum

RomaniPhen - Rromnja* Archiv

Tak Theater

Vielfalt-Mediathek des Informations- und Dokumentationszentrum für
Antirassismusarbeit e. V. (IDA)

Freiwilligendienste

 

Amaro Drom e.V. gibt als akkreditierte Aufnahme-, Entsende- und koordinierende Organisation im Europäischen Freiwilligendienst jungen Roma und Nicht-Roma die Möglichkeit sich für bis zu einem Jahr in lokalen Communities und Projekten zu engagieren.

Wir verstehen Freiwilligendienste als eine Möglichkeit für junge Menschen sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und zu sozialem Wandel beizutragen. Im Gegenzug für ihr Engagement profitieren die Freiwilligen von einer einmaligen Erfahrung, interkulturellem Lernen, non-formaler Bildung und neuen Sprachkenntnissen.

Unser Ziel ist es besonders benachteiligten Jugendlichen und jungen Roma, die aufgrund struktureller Diskriminierung erschwerte Zugangsmöglichkeiten zu Freiwilligendienstprogrammen haben, diesen zu ermöglichen.

Mehr Infos Freiwilligendienste