Vierte Romane Krla Seminar - Rassismus und Kolonialismus

Vom 27. April bis 29. April fand das vierte Romane Krla Seminar statt. Dieses Mal hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit mit Peggy Piesche von Generation Adefra, einer Organisation Schwarzer Frauen, zu arbeiten. Das Thema des Workshops war Rassismus und Kolonialismus. Durch verschiedene Lektionen und praktische Arbeit hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu untersuchen, wie Rassismus-Theorie und -Praktiken in der Geschichte geformt wurden, wie sie auf struktureller, sozialer und persönlicher Ebene funktionieren und wie sie das Leben von rassifizierten Gemeinschaften beeinflussen. Der zweite Teil des Workshops beschäftigte sich mit der Frage des Kolonialismus als Protagonist, einem der größten europäischen rassistischen Unternehmen, der seine Entwicklung, sein Erbe und seine Auswirkungen auf kolonisierte Gemeinschaften in der Vergangenheit, aber auch in der Gegenwart analysierte.

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Dikhen Amen Termine 2018

 
Wenn ihr Fragen zur Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte habt, meldet euch bei uns!

WAS: Podiumsdiskussion "Junge Rom*nja und Sinti*zze im Gespräch mit Petra Pau und Ilona Lagrene

WANN: 28.7.2019, 19 Uhr

WO: Aquarium am Südblock, Skalitzer Starße 6, 10999 Berlin-Kreuzberg


WAS: Bundesjugendkonferenz

WANN: 27.09. - 30-09.2019 (Freitag bis Montag)

WO: DJH Jugendherberge Berlin - Am Wannsee, Badeweg 1, 14129 Berlin

Barrierefreiheit: Wir haben für die Bundesjugendkonferenz zwei behindertengerechte Zweibettzimmer mit eigenem Bad reserviert. Innerhalb des Hauses bewegen sich Rollstuhlfahrer*innen mit dem Aufzug oder über die Rampen zu allen Gemeinschaftsräumen.

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Drittes Romane Krla Seminar - Antisemitismus und Shoah

Am letztes Wochenende kam die Roma Krla Gruppe wieder zum dritten Seminar zusammen.

Dieses Mal als Hauptthemen hatten wir „Antisemitismus und Shoah - Die Verfolgung und Ermordung von Juden durch die Nazis und ihre Verbündeten“ . Das Seminar wurde von unserer Projektpartner Organisation Studentim, Jewish Student Initiative organisiert. Annastasia Pletoukhina übernahm die Leitung des Workshops, wir begannen mit einer historische Analyse der Verfolgung und des Hasses gegen Jüden, um zum Verständnis des tatsächlichen Antisemitismus zu kommen.

Einen anderen Schwerpunkt war die Frage der Erinnerungskultur unter der jüdischer Kultur und Didaktik und Methoden um dem Kampf gegen Antisemitismus. Außerdem führte Alexander Veselak die Gruppe durch eine historische Tour über das Leben der jüdische Gemeinde in Berlin vor und nach der Shoah.

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Bundesjugendkonferenz 2019

Es gibt noch freie Plätze für Teilnehmende!

Ihr wollt auch bei der #bjk19 dabei sein? Dann meldet euch per E-Mail oder telefonisch (030-61620010) bei Éva Ádám. Ihr könnt uns auch auf Facebook oder Instagram schreiben:

https://www.facebook.com/dikhenamen/

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Amaro Drom kritisiert Äußerungen Gaucks

Berlin, den 7.2.2018

PRESSEMITTEILUNG

Amaro Drom kritisiert Äußerungen Gaucks auf das Schärfste

In seiner Rede anlässlich der Übernahme einer Gastprofessur an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität am 31. Januar äußerte sich der ehemalige Bundespräsident zu gesellschaftlichen Themen und führte aus, dass es nicht hilfreich sei, statt von „Zigeunern“ von „Sinti und Roma“ zu sprechen, weil das die Probleme nicht löse.

„Der Kampf gegen rassistische Diskriminierungen ist entscheidend, um ein gutes Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland zu ermöglichen. Wenn die Äußerungen Herrn Gaucks so gemeint sind, dass ein Kampf gegen rassistische Sprache alleine nicht ausreicht, würden wir dem zustimmen. Deshalb kann dem Kampf gegen diskriminierende Begriffe aber nicht die Berechtigung abgesprochen werden“, betont Merdjan Jakupov, Geschäftsführer von Amaro Drom e.V.

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