Drittes Romane Krla Seminar - Antisemitismus und Shoah

Am letztes Wochenende kam die Roma Krla Gruppe wieder zum dritten Seminar zusammen.

Dieses Mal als Hauptthemen hatten wir „Antisemitismus und Shoah - Die Verfolgung und Ermordung von Juden durch die Nazis und ihre Verbündeten“ . Das Seminar wurde von unserer Projektpartner Organisation Studentim, Jewish Student Initiative organisiert. Annastasia Pletoukhina übernahm die Leitung des Workshops, wir begannen mit einer historische Analyse der Verfolgung und des Hasses gegen Jüden, um zum Verständnis des tatsächlichen Antisemitismus zu kommen.

Einen anderen Schwerpunkt war die Frage der Erinnerungskultur unter der jüdischer Kultur und Didaktik und Methoden um dem Kampf gegen Antisemitismus. Außerdem führte Alexander Veselak die Gruppe durch eine historische Tour über das Leben der jüdische Gemeinde in Berlin vor und nach der Shoah.

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Amaro Drom kritisiert Äußerungen Gaucks

Berlin, den 7.2.2018

PRESSEMITTEILUNG

Amaro Drom kritisiert Äußerungen Gaucks auf das Schärfste

In seiner Rede anlässlich der Übernahme einer Gastprofessur an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität am 31. Januar äußerte sich der ehemalige Bundespräsident zu gesellschaftlichen Themen und führte aus, dass es nicht hilfreich sei, statt von „Zigeunern“ von „Sinti und Roma“ zu sprechen, weil das die Probleme nicht löse.

„Der Kampf gegen rassistische Diskriminierungen ist entscheidend, um ein gutes Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland zu ermöglichen. Wenn die Äußerungen Herrn Gaucks so gemeint sind, dass ein Kampf gegen rassistische Sprache alleine nicht ausreicht, würden wir dem zustimmen. Deshalb kann dem Kampf gegen diskriminierende Begriffe aber nicht die Berechtigung abgesprochen werden“, betont Merdjan Jakupov, Geschäftsführer von Amaro Drom e.V.

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Zweiter Romane Krla Seminar

 

Unter der Leitung von Hristo Kyuchukov vom 8. bis 10. Dezember fand der zweite Romane Krla Seminar statt. Während dieser drei Tage, hatten die Teilnehmer die Gelegenheit tiefer in der Geschichte der Roma (Herkunft, Gruppen, Sprache ...) einen Blick zu haben sowie die historische Entwicklung des Antiziganismus in Europa. Es wurde eine  genaue Analyse der Herkunft, Entwicklung und Folgen des Roma-Genozids unter den Nazis und deren Verbündeten eingegangen . Am Sonntag hatten wir auch die Gelegenheit eine thematische Tour über Roma und Sinti im KZ Sachsenhausen mit Kai Mueller zu machen.

 

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Stellungnahme zum Film "Nellys Abenteuer"

12.12.2017

Amaro Drom e.V.: „Staatliche Förderung von Rassismus gegen Rom*nja beenden - Jugendschutz bedeutet Schutz vor Diskriminierung für alle!“

Bereits dreimal wurde der Film „Nellys Abenteuer“ im Jahr 2017 im öffentlich-rechtlichen Fernsehens ausgestrahlt – den wiederholten Protesten und Kritiken von Seiten der Selbstorganisationen von Rom*nja und Sinti*zze und ihrer Bündnispartner*innen zum Trotz. Obwohl der Film rassistische Vorurteile über Rom*nja auf unterschiedlichen Ebenen reproduziert, wurde er einem breiten Publikum unkommentiert präsentiert. Darüber hinaus soll der Film zukünftig als Unterrichtsmaterial an Schulen eingesetzt werden. Aus der Perspektive der Jugendbildungsarbeit und mit Blick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Diskriminierung, sind die Folgen der Verbreitung solcher rassistischen Narrative und Bilder so verantwortungslos wie fatal.

Silas Kropf, Vorstandsmitglied von Amaro Drom e.V., führt aus: „Dass in unserer heutigen Zeit ein solcher mit Rassismen behafteter Film produziert und veröffentlicht wurde, der sich obendrein an Kinder richtet, ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland und anderenorts mit größter Sorge zu betrachten. Jahrhundertealte antiziganistische Klischees mit der Intention zu verwenden, Toleranz und Akzeptanz zu vermitteln, ist ein Armutszeugnis und ignoriert die Tatsache, dass das Publikum zumindest unterbewusst sehr zugänglich für diese Art von Stereotypisierung ist. Dramatischer wird es, wenn es den Verantwortlichen in der Konfrontation an einem Mindestmaß Einsicht fehlt und sie versuchen den Mitgliedern einer diskriminierten Minderheit ihre erlittene Diskriminierung abzusprechen. Alle in dieser Debatte involvierten Akteur*innen, auch die Selbstorganisationen, sollten den Film zum Anlass nehmen, den Antiziganismus weiter zu thematisieren und alternative Bildungsinhalte anzubieten.“

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Premiere "So kheren amenca?! Für immer Urlaub!"

Zum TRAILER geht's HIER.

SO KHEREN AMENCA!? - FÜR IMMER URLAUB!  (Arbeitstitel Become Refugee)

Präsentation eines Theaterprojekts mit jugendlichen Rom*nja und professionellen Schauspieler*innen aus der Roma- und Sinti-Community

Die Präsentation fand am 5. Dezember 2017 um 20.30 im Studio Я  des Maxim Gorki Theaters statt und begeisterte das Publikum. Weitere Aufführungen werden folgen und an dieser Stelle bekannt gegeben.

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