Bundestagswahl 2017 - Rom*nja-Rechte wählen!

Am Sonntag den 24.9. ist Bundestagswahl. Zusammen mit der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung und 15 weiteren Vereinen haben Amaro Drom und Amaro Foro das Projekt Die Wahlprüfsteine umgesetzt. In dem Projekt wurden Fragen zum Schutz vor Diskriminierung erarbeitet und an die Parteien geschickt.

Die Idee war es herauszufinden welche Parteien sich gegen Diskriminierung und für Menschenrechte einsetzen.

Amaro Drom und Amaro Foro haben 10 Fragen gestellt, die die Interessen der Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland vertreten sollen. Dabei ging es zum Beispiel um ein Bleiberecht für Rom*nja (statt Abschiebung in angeblich „sichere Herkunftsstaaten“) und um rassistische Diskriminierung in staatlichen Behörden und in den Medien.

Die Antworten der Parteien sagen viel darüber aus, wer sich ernsthaft für Rom*nja und Geflüchtete und gegen Diskriminierung einsetzt. Ihr könnt sie hier nachlesen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann wählt am Sonntag für Menschenrechte und gegen Diskriminierung!
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Ausschreibung Romane Krla

Amaro Drom e.V. bietet die Chance, sich zu bewerben für eine Multiplikator*innen-Ausbildung im Projekt Romane Krla (Die Roma Stimmen). Das Projekt zielt darauf ab, 8-10 junge Rom*nja zu Multiplikator*innen in den Themenbereichen der Erinnerungskultur, Geschichte und Menschenrechtsbildung zu qualifizieren.

Ziele

Das Projekt bietet eine einzigartige Gelegenheit für junge Rom*nja-Aktivist*innen und Multiplikator*innen, auf ihren bisherigen Erfahrungen aufbauend Fähigkeiten zu erweitern und entwickeln, um Multiplikator*innen für die Geschichte und Erinnerungskultur von Rom*nja, Jüd*innen (und andere Minderheiten) zu werden. Die Teilnehmer*innen erlernen didaktische und pädagogische Fähigkeiten, die ihnen Wissen und praktische Fertigkeiten zur Verfügung stellen, um pädagogische und informative Aktivitäten umzusetzen, die Bewusstsein schaffen für die Ermordung von Rom*nja, Jüd*innen und anderen Minderheiten während des Zweiten Weltkrieges sowie vergangene und aktuelle Mechanismen von Rassismus.

Auswahlkriterien

Die Teilnehmer*innen sollten minimale Vorerfahrungen in der informellen Bildungsarbeit sowie Wissen zur Verfolgung und Ermordung von Sinti*ze und Rom*nja, Jüd*innen und anderer Minderheiten während des Nationalsozialismus besitzen. Das ist aber nicht verpflichtend. Die Teilnahme an ähnlichen Seminaren der Jugendbildung wird aber positiv anerkannt.

Wir fördern vor allem die Bewerbungen von jungen Rom*nja zwischen 18 und 25 Jahren. Eventuell können auch über 25 Jahre alte Teilnehmer*innen ausgewählt werden. Teilnehmer*innen müssen in jedem Fall ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Bei Interesse am Projekt bitte die Bewerbung (bis 22. September) unter folgendem Link ausfüllen:

https://goo.gl/forms/QJ21z4dHbcpNLG6y2

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Jugendbegegnung "Dikh angle!" 2017

Junge Rom*nja und Sinti*zze begegneten sich anlässlich des Genozid-Gedenktages 2. August in Berlin

Vom 31. Juli bis 3. August 2017 fand bereits zum dritten Mal die Veranstaltung „Dikh angle! Nach vorne schauen!“ in Berlin statt. Die Jugendbegegnung zum Gedenktag 2. August beschäftigt sich mit der Frage was die Verfolgungsgeschichte und die Kämpfe der Bürgerrechtsbewegung für junge Rom*nja und Sinti*zze heute bedeuten. 2017 wurde die Veranstaltung erstmals in Zusammenarbeit mit dem feministischen Archiv „RomaniPhen“ organisiert. Unter dem Motto "Dikh angle! Nach vorne schauen!" kamen über 20 junge Rom*nja aus Berlin und weiteren Bundesländern zusammen.

Am 1. August besuchten die Teilnehmenden einen Workshop zum Thema Verfolgungsgeschichte, Völkermord und Bürgerrechtsarbeit. Der Workshop wurde von der Bürgerrechtlerin Anita Awosusi und Isidora Randjelovic durchgeführt. Anita Awosusi ist Bürgerrechtlerin der ersten Stunde. Ihr Vater Hermann Weiß hat Auschwitz überlebt. Über sein Leben hat sie das Buch „Vater unser!“ geschrieben. Isidora Randjelović leitet das feministische Romani Archiv RomaniPhen. Außerdem schreibt und lehrt sie zu Rassismus gegen Rom*nja, Selbstorganisierung sowie Empowerment.

Im Workshop der beiden Aktivist*innen vertieften die Jugendlichen ihr Wissen über die Geschichte der Verfolgung und diskutierten was Widerstand für sie bedeutet. Die fünfzehnjährige Teilnehmerin Vahide erklärte, dass für sie Widerstand auch sei nachzufragen, zu diskutieren und aufzuklären: "Ich habe mal erlebt, dass ein Junge mich und meine Freunde immer wieder 'Zigeuner' genannt hat", erzählte sie. "Ich bin hingegangen und habe ihn gefragt, ob er überhaupt weiß, was das bedeutet. Dann habe ich ihm erklärt, dass das Wort eine Beleidigung ist."

Auf die Frage, warum die Verfolgungsgeschichte für junge Rom*nja und Sinti*zze heute eine Rolle spiele, antwortete der zwölfjährige Teilnehmer Rayyan: "Weil wir damals verfolgt wurden und heute immer noch diskriminiert werden." Andere Teilnehmende erklärten, es sei für sie wichtig zu verstehen, was ihren Vorfahren damals passiert sei und warum es passiert sei.

Am Vormittag des 2. August fuhren die Jugendlichen an einen zentralen Ort der Verfolgung der Berliner Sinti*zze und Rom*nja. Am ehemaligen Zwangslager Marzahn wurde im Jahr 2011 ein Ort der Erinnerung und Information eingeweiht. Die Jugendlichen erarbeiteten Präsentationen zu den dort ausgestellten Biografien, zu denen die Geschichte des Auschwitz-Überlebenden und Bürgerrechtlers Otto Rosenberg gehört. Am Abend des zweiten Augustes besuchten die Teilnehmenden die Gedenkveranstaltung „... Ohne Worte ... Keine Tränen.“ am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas.

Joschla Weiß arbeitet als pädagogische Leiterin im Projekt "Dikhen amen! Seht uns!". Das Ziel der Jugendbegegnung zum 2. August fasste sie folgendermaßen zusammen: "Aus dem Blick in die Vergangenheit können wir lernen, wie mit dem Genozid umgegangen wurde, wie er verarbeitet wurde und welche Stärken daraus entstehen mussten. Von der Beschäftigung mit der Bürgerrechtsarbeit geht eine große Kraft aus, denn es geht dabei um Widerstand. Es ist wichtig, sich zu erinnern und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten."

Genozid-Gedenktag 2. August

In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurde in Auschwitz-Birkenau das Lager, in dem Sinti*zze und Rom*nja inhaftiert waren, aufgelöst. Nachdem alle als arbeitsfähig eingestuften Gefangenen nach Deutschland zur Zwangsarbeit deportiert wurden, ermordeten SS-Angehörige in der Nacht auf den 3. August 1944 die fast 3.000 verbliebenen Rom*nja und Sinti*zze in Gaskammern – darunter vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen. Aus diesem Grund finden jedes Jahr am 2. August in Berlin und ganz Europa Gedenkveranstaltungen statt. Insgesamt wurden während des Nationalsozialismus 90 % der europäischen Rom*nja ermordet (ca. 500.000 Menschen). Über 20 Jahre lang haben Sinti- und Roma-Aktivist*innen für die Errichtung eines Denkmals gekämpft. Im Jahr 2012 wurde das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin eingeweiht.

Presse bei der Jugendbegegnung

Beim Besuch des Ortes der Erinnerung und Information am ehemaligen Zwangslager Marzahn, interviewte die slowakische Filmemacherin Paula Durinova einige der Teilnehmer*innen für "Sam Kehre TV" (das Magazin für die Roma Minderheit). Ihre Reportage wird im September im slowakischen Fernsehen ausgestrahlt. Merfin Demir, Ko-Vorstandsvorsitzender von Terno Drom, gab ein Live-Interview zur Bedeutung des Gedenktages 2. August bei Cosmo Radio. Am 3.8.2017 erschien im Neuen Deutschland der Artikel "Roma und Sinti kämpfen gegen das Vergessen" über die Jugendbegegnung.

PDF der Presseeinladung vom 25.7.2017

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Bundesjugendkonferenz 2017

+++ Hier klicken für die Hymne zur Bundesjugendkonferenz! +++


Die diesjährige Bundesjugendkonferenz findet vom 30. September bis 3. Oktober 2017 in Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) statt. Die Bundesjugendkonferenz ist das größte bundesweite Zusammenkommen junger Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland. Sie wird dieses Jahr von Amaro Drom e.V. und dem Roma Büro Freiburg e.V. organisiert. Das Motto der Bundesjugendkonferenz 2017 lautet:

Heimat ist nicht gestern –  Heimat ist morgen  – Heimat ist was wir draus machen!

Die diesjährige Veranstaltung widmet sich aus unterschiedlichen Blickweisen dem Thema Heimat. Rom*nja und Sinti*zze sind seit Jahrhunderten Teil der deutschen Gesellschaft und dennoch befinden wir uns immer noch auf einem steinigen Weg des Ankommens. Die Erfahrungen und Stärken, die wir auf diesem Weg sammeln, wollen wir mit all jenen teilen, die auch unterwegs sind. Sei es, weil sie zugewandert sind oder weil sich diese Gesellschaft so rasant verändert. Heimat liegt nicht in der Vergangenheit, sie liegt in der Zukunft. Sie liegt in unseren Händen.

Seit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 sind wir Teil der deutschen Gesellschaft. Historisch sind wir seit über 6 Jahrhunderten da. Und trotzdem finden wir uns bis heute in einer rassistischen Realität wieder. Welche Mechanismen lassen uns nach über 600 Jahren immer noch nicht hier ankommen? Dieser und anderen Fragen wollen wir uns in einem vielfältigen Tagesprogramm aus Workshops, Ausstellungen und einer Stadtrundfahrt stellen. An den Abenden gibt es eine begehbare Geschichtswerkstatt, eine Filmpremiere, Diskussionsrunden und eine Theaterperformance. Den Höhepunkt der dreitägigen Konferenz bildet das interkulturelle Stadtfest am 2.10.2017.


Hier klicken für Infos zur Anmeldung und zum Download des Anmeldeformulars für minderjährige Teilnehmer*innen



Programm
 

Für kurzfristige Programmänderungen oder Anfragen gibt es vom 30.9. bis 2.10. eine BJK-HOTLINE: 0157-595 77 304
 
Samstag 30.09.2017

wann

wo

was

wer

18:00-20:00

BHZ

Eröffnungsfeier & Kennenlernen:

  • begehbare Geschichtswerkstatt zu Biografien von Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland (Nino Novakovic & Teilnehmer*innen)

  • Geschichte der Verfolgung, des Völkermords und der Bürgerrechtsbewegung der Sinti*zze und Rom*nja - Versuch einer Ausstellung

  • Live-Musik & Grillen

Teilnehmer*innen

Sonntag 01.10.2017

wann

wo

was

wer

10:30-18:00

BHZ & RBF

Workshops:

  • Workshop in der Ausstellung: Geschichte der Verfolgung und des Völkermords und wie darstellen? (Tomas Wald, Fadil Denaj & Marie Dengel)

  • Workshop zum Thema "Zukunftsperspektiven von Romnja und Sintizze" (Ilona Lagrene & Dijana Celic)

  • Musikworkshop (Mirsad Kecic & Flurim Elmazi)

  • Workshop zum Thema "Krebs und gesunde Lebensweise" (Denisz Petrovity & Sevdije Demir)

  • HipHop-Workshop (Kefaet Prizreni & Co-Teamerin)

  • Kinderbetreuung (Harija Kovacs)

Teilnehmer*innen

14:30-17:30

BHZ

Stadtrundfahrt in die Freiburger Geschichte (Tomas Wald, Fadil Denaj & Marie Dengel)
– Fahrräder werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Stadtrundfahrt startet um 14:30 am Bürgerhaus Zähringen.

alle Interessierten & Pressevertreter*innen

19:00-20:30

BHZ

Gesprächsrunde im Anschluss an den Workshop "Zukunftsperspektiven von Romnja und Sintizze" für Romnja und Sintizze (mit Ilona Lagrene & ggf. Teilnehmer*innen des Workshops)

Teilnehmer*innen & Interessierte mit Anmeldung (bis 30.9. an Email)

19:00-20:30

BHZ

Film-Premiere "Was für eine Schule wollen/brauchen wir?" mit anschließender Diskussion (Moderation Dijana Celic & Tomas Wald)

alle Interessierten & Pressevertreter*innen

19:00-20:30

BHZ

Vortrag und Diskussion zum Thema "Krebs und gesunde Lebensweise" (Denisz Petrovity & Sevdije Demir)

Teilnehmer*innen & Interessierte mit Anmeldung (bis 30.9. an Email)

21:00-22:00

BHZ

Theater-Performance: Ausschnitt aus dem Poesiealbum (Joschla Weiß)

alle Interessierten & Pressevertreter*innen

Montag 02.10.2017

wann

wo

was

wer

10:00

Treffpunkt BHZ

Seilbahn-Ausflug auf den Schauinsland

alle Interessierten

10:00

Sportplatz beim BHZ

Fußballturnier der Teilnehmer*innen

Teilnehmer*innen & Pressevertreter*innen

16:30

Seebühne

Gruppenfoto mit allen Teilnehmer*innen – Bei schlechtem Wetter im Bürgerhaus Zähringen

Teilnehmer*innen, Teamer*innen, Orga-Team

17:00-21:00

Seebühne

Interkulturelles Stadtfest mit Konzerten, Tanz und der Präsentation des Musik- und HipHop-Workshops
– Bei schlechtem Wetter findet das Stadtfest von 19-22 Uhr im Bürgerhaus Zähringen statt. Für Nachfragen zu kurzfristigen Programmänderungen können Sie sich an die BJK-Hotline wenden: 0157-595 77 304

alle Interessierten

ab 21:30

RBF

Party und Grillen im Hof des Roma Büros

alle Interessierten

 

Hier klicken für die Stadtkarte mit Veranstaltungsorten und Wegbeschreibungen

Adressen der Veranstaltungsorte

-    Bürgerhaus Zähringen (BHZ): Lameystraße 2, 79108 Freiburg im Breisgau
-    Roma Büro Freiburg (RBF): Ensisheimer Str. 20, 79110 Freiburg im Breisgau
-    Seebühne: Gerhart-Hauptmann-Straße 1, 79110 Freiburg im Breisgau

 

Presse
 

Die Bundesjugendkonferenz ist auch ein Ort der gesellschaftlichen Sichtbarkeit und der Begegnung mit Nicht-Rom*nja. Wir laden Medienvertreter*innen und alle Interessierten herzlich ein an den öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen.
 

Presse-Downloads
 

Presseeinladung zur Bundesjugendkonferenz vom 20.9.2017

Ethische Richtlinien für die Berichterstattung zur Bundesjugendkonferenz

Öffentliches Programm der Bundesjugendkonferenz

Pressefotos Die Pressefotos für die Berichterstattung zur Bundesjugendkonferenz sind nur zur Ansicht verfügbar. Für eine Berechtigung zum Download und zur Veröffentlichung oder Weiterverwendung der Bilder wenden Sie sich bitte per Email oder telefonisch an Anita Burchardt (0157-89 266 416).
 

Zeitfenster für Pressegespräche 
 

Sonntag 01.10.2017

14:30-16:00 / BHZ

Stadtrundfahrt in die Freiburger Geschichte – Fahrräder werden kostenlos zur Verfügung gestellt. 

20:00-21:00 / BHZ

Film-Premiere “Was für eine Schule wollen/brauchen wir?” mit anschließender Diskussion

21:00-22:00 / BHZ

Theater-Performance: Ausschnitt aus dem Poesiealbum

Montag 02.10.2017

12:00-13:00 / Sportplatz beim BHZ

Fußballturnier der Teilnehmer*innen

17:00-21:00 / Seebühne

Interkulturelles Stadtfest mit Konzerten, Tanz und der Präsentation des Musik- und HipHop-Workshops – Bei schlechtem Wetter findet das Stadtfest von 19:00-22:00 im Bürgerhaus Zähringen statt

– weitere Termine sind nach Absprache möglich


Pressekontakt

Anita Burchardt
Tel:  +49(0)30 61620010
Mobil: +49(0)157 89 266 416
Fax: +49(0)30 69001960
Email


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Romane Krla

Romane Krla - ein neues Amaro Drom-Projekt zu Erinnerungskultur und Menschenrechtsbildung

Das Projekt zielt darauf ab, 8-10 junge Rom*nja zu Multiplikator*innen in den Themenbereichen der Erinnerungskultur und Menschenrechtsbildung zu werden.

Romane Krla - Die Roma Stimmen ist ein Projekt von Amaro Drom e.V. in Kooperation mit Studentim – Jüdische Studierendeninitiative Berlin e.V., das von der Stiftung EVZ finanziert wird. Ziel ist es, junge Rom*nja als Multiplikator*innen auf dem Gebiet Erinnerungskultur und Menschenrechtsbildung auszubilden.

Das Projekt, das im Juni 2017 begann und im Dezember 2018 endet, bietet eine einzigartige Gelegenheit für junge Rom*nja-Aktivist*innen und Multiplikator*innen, auf ihren bisherigen Erfahrungen aufbauend Fähigkeiten zu erweitern und entwickeln, um Multiplikator*innen für die Geschichte und Erinnerungskultur von Rom*nja, Jüd*innen (und andere Minderheiten) zu werden. Die Teilnehmer*innen erlernen didaktische und pädagogische Fähigkeiten, die ihnen Wissen und praktische Fertigkeiten zur Verfügung stellen, um pädagogische und informative Aktivitäten umzusetzen, die Bewusstsein schaffen für die Ermordung von Rom*nja, Jüd*innen und anderen Minderheiten während des Zweiten Weltkrieges sowie vergangene und aktuelle Mechanismen von Rassismus.

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