Erste Romane Krla Seminar

Am Wochende von 13 bis15.10.2017) fand das erste Romane-Krla-Seminar statt.

Bei dem Wochenend-Workshop ,erfolgte der erste Schritt zum Aufbau der Gruppe sowie einen Einstieg in den Themen wie Roma-Geschichte, Porajmos ( Völkermord an den Roma in der Zeit des Nationalsozialismus) und die Bedeutung der Erinnerung. Wir hatten auch an der Stadtrunggang „„Gestern mit den Augen von Heute sehen „organisiert von Rroma-Info-Centrum e.V. teilzunehmen. Das Wochenende- Seminar war unter der Leitung von Heidi Barz.

 

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Premiere "So kheren amenca?! Für immer Urlaub!"

Studio Я stagediving 5/DEZEMBER 20:30

SO KHEREN AMENCA!? - FÜR IMMER URLAUB!  (Arbeitstitel Become Refugee)

Präsentation eines Theaterprojekts mit jugendlichen Roma und professionellen Schauspieler*innen aus der Roma- und Sinti-Community

Regie Sandra Selimović Dramaturgie/Text Hanna AlTaher Projektleitung Joschla Weiß Projektassistenz Jasmin Ibrahim Regieassistenz Miriam Wagner

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Bundesjugendkonferenz 2017


Die diesjährige Bundesjugendkonferenz fand vom 30. September bis 3. Oktober 2017 in Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) statt. Die Bundesjugendkonferenz ist das größte bundesweite Zusammenkommen junger Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland. Sie wurde dieses Jahr von Amaro Drom e.V. und dem Roma Büro Freiburg e.V. organisiert. Das Motto der Bundesjugendkonferenz 2017 lautete:
 

Heimat ist nicht gestern –  Heimat ist morgen  – Heimat ist was wir draus machen!

Die diesjährige Veranstaltung widmete sich aus unterschiedlichen Blickweisen dem Thema Heimat. Rom*nja und Sinti*zze sind seit Jahrhunderten Teil der deutschen Gesellschaft und trotzdem finden wir uns bis heute in einer rassistischen Realität wieder. Die Erfahrungen und Stärken, die wir auf diesem Weg sammeln, wollen wir mit all jenen teilen, die auch unterwegs sind. Sei es, weil sie zugewandert sind oder weil sich diese Gesellschaft so rasant verändert. Welche Mechanismen lassen uns nach über 600 Jahren immer noch nicht hier ankommen? Dieser und anderen Fragen stellten wir uns auf der diesjährigen Bundesjugendkonferenz in einem vielfältigen Tages- und Abendprogramm. Unsere Antwort lautet: Heimat liegt nicht in der Vergangenheit, sondern in der Zukunft. Sie liegt in unseren Händen. Zur Ankündigung der diesjährigen Bundesjugendkonferenz hat ein Freiburger Jugendlicher eine Hymne aufgenommen.
 

Die Workshops

In unterschiedlichen Workshops und Gesprächsrunden beschäftigten sich die teilnehmenden Jugendlichen intensiv mit verschiedenen Themenschwerpunkten, die sich dem Thema „Heimat“ und den damit verbundenen Fragen nach Identität, gesellschaftlicher Teilhabe und der Geschichte der europäischen Rom*nja annäherten. Im Workshop „Zukunftsperspektiven von Romnja und Sintizze“ beschäftigten sich die Teilnehmerinnen anhand von Biografiearbeit mit dem Empowerment von Romnja und Sintizze. Die langjährige Bürgerrechtlerin Ilona Lagrene und die junge Freiburger Aktivistin und Schulsprecherin Dijana Celić erzählten aus ihrem Leben und von ihrer politischen Arbeit und diskutierten mit den Teilnehmerinnen wie die Stärkung junger Romnja und Sintizze praktisch aussehen kann, wovon sie abhängt und welche Rolle Bildung dabei spielt. Am Abend des 1. Oktober luden Ilona Lagrene und die Teilnehmerinnen des Workshops interessierte feministische Akteur*innen aus Freiburg und Umgebung dazu ein, im gemeinsamen Gespräch die Perspektiven von Romnja und Sintizze kennenzulernen. Die Gesprächsrunde diente dem Austausch über die Umsetzung gemeinsamer politischer Ziele und eröffnete eine spannende Diskussion.

Die jugendlichen Teilnehmer*innen des Workshops in der Ausstellung zur Geschichte des Völkermords erarbeiteten eine kombinierte Ausstellung aus Ausstellungsteilen des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma. Mit den Teamenden Tomas Wald und Marie Dengel stellten sie sich die Frage nach der Darstellbarkeit des Völkermords und der Verfolgung der europäischen Rom*nja und Sinti*zze und setzten die Beschäftigung mit den ausgestellten Geschichten in Bezug zu ihren Familiengeschichten. Die daraus entstehende erweiterte Ausstellung blieb während der Konferenz für Teilnehmerinnen und Öffentlichkeit geöffnet.

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Bundestagswahl 2017 - Rom*nja-Rechte wählen!

Am Sonntag den 24.9. ist Bundestagswahl. Zusammen mit der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung und 15 weiteren Vereinen haben Amaro Drom und Amaro Foro das Projekt Die Wahlprüfsteine umgesetzt. In dem Projekt wurden Fragen zum Schutz vor Diskriminierung erarbeitet und an die Parteien geschickt.

Die Idee war es herauszufinden welche Parteien sich gegen Diskriminierung und für Menschenrechte einsetzen.

Amaro Drom und Amaro Foro haben 10 Fragen gestellt, die die Interessen der Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland vertreten sollen. Dabei ging es zum Beispiel um ein Bleiberecht für Rom*nja (statt Abschiebung in angeblich „sichere Herkunftsstaaten“) und um rassistische Diskriminierung in staatlichen Behörden und in den Medien.

Die Antworten der Parteien sagen viel darüber aus, wer sich ernsthaft für Rom*nja und Geflüchtete und gegen Diskriminierung einsetzt. Ihr könnt sie hier nachlesen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann wählt am Sonntag für Menschenrechte und gegen Diskriminierung!
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Ausschreibung Romane Krla

Amaro Drom e.V. bietet die Chance, sich zu bewerben für eine Multiplikator*innen-Ausbildung im Projekt Romane Krla (Die Roma Stimmen). Das Projekt zielt darauf ab, 8-10 junge Rom*nja zu Multiplikator*innen in den Themenbereichen der Erinnerungskultur, Geschichte und Menschenrechtsbildung zu qualifizieren.

Ziele

Das Projekt bietet eine einzigartige Gelegenheit für junge Rom*nja-Aktivist*innen und Multiplikator*innen, auf ihren bisherigen Erfahrungen aufbauend Fähigkeiten zu erweitern und entwickeln, um Multiplikator*innen für die Geschichte und Erinnerungskultur von Rom*nja, Jüd*innen (und andere Minderheiten) zu werden. Die Teilnehmer*innen erlernen didaktische und pädagogische Fähigkeiten, die ihnen Wissen und praktische Fertigkeiten zur Verfügung stellen, um pädagogische und informative Aktivitäten umzusetzen, die Bewusstsein schaffen für die Ermordung von Rom*nja, Jüd*innen und anderen Minderheiten während des Zweiten Weltkrieges sowie vergangene und aktuelle Mechanismen von Rassismus.

Auswahlkriterien

Die Teilnehmer*innen sollten minimale Vorerfahrungen in der informellen Bildungsarbeit sowie Wissen zur Verfolgung und Ermordung von Sinti*ze und Rom*nja, Jüd*innen und anderer Minderheiten während des Nationalsozialismus besitzen. Das ist aber nicht verpflichtend. Die Teilnahme an ähnlichen Seminaren der Jugendbildung wird aber positiv anerkannt.

Wir fördern vor allem die Bewerbungen von jungen Rom*nja zwischen 18 und 25 Jahren. Eventuell können auch über 25 Jahre alte Teilnehmer*innen ausgewählt werden. Teilnehmer*innen müssen in jedem Fall ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Bei Interesse am Projekt bitte die Bewerbung (bis 22. September) unter folgendem Link ausfüllen:

https://goo.gl/forms/QJ21z4dHbcpNLG6y2

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