Romane Krla

Romane Krla - ein neues Amaro Drom-Projekt zu Erinnerungskultur und Menschenrechtsbildung

Das Projekt zielt darauf ab, 8-10 junge Rom*nja zu Multiplikator*innen in den Themenbereichen der Erinnerungskultur und Menschenrechtsbildung zu werden.

Romane Krla - Die Roma Stimmen ist ein Projekt von Amaro Drom e.V. in Kooperation mit Studentim – Jüdische Studierendeninitiative Berlin e.V., das von der Stiftung EVZ finanziert wird. Ziel ist es, junge Rom*nja als Multiplikator*innen auf dem Gebiet Erinnerungskultur und Menschenrechtsbildung auszubilden.

Das Projekt, das im Juni 2017 begann und im Dezember 2018 endet, bietet eine einzigartige Gelegenheit für junge Rom*nja-Aktivist*innen und Multiplikator*innen, auf ihren bisherigen Erfahrungen aufbauend Fähigkeiten zu erweitern und entwickeln, um Multiplikator*innen für die Geschichte und Erinnerungskultur von Rom*nja, Jüd*innen (und andere Minderheiten) zu werden. Die Teilnehmer*innen erlernen didaktische und pädagogische Fähigkeiten, die ihnen Wissen und praktische Fertigkeiten zur Verfügung stellen, um pädagogische und informative Aktivitäten umzusetzen, die Bewusstsein schaffen für die Ermordung von Rom*nja, Jüd*innen und anderen Minderheiten während des Zweiten Weltkrieges sowie vergangene und aktuelle Mechanismen von Rassismus.

Durch 5 verschiedene Wochenend-Workshops mit Fachleuten zum Thema werden wir die Verfolgung und Ermordung von Rom*nja, Jüd*innen und anderen Minderheiten während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges untersuchen, um allgemeine Mechanismen von Rassismus zu verstehen. Mit Hilfe des historischen Lernansatzes und der Menschenrechtsbildung werden die Teilnehmer*innen didaktische Kompetenzen erwerben, um als Multiplikator*innenen Themen wie Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus oder Erinnerungskultur bearbeiten und dafür sensibilisieren zu können.

Nach dem Training haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, lokale Aktivitäten mit der Unterstützung von Amaro Drom zu organisieren, basierend auf dem Wissen, das während der Workshops erworben wurde.

Die Teilnehmer*innen, die das gesamte Training absolvieren, erhalten ein Zertifikat und werden Teil des Amaro Drom Referent*innen-Pools, über den sie zukünftig für weitere Workshops zu den Themen Erinnerungskultur und Menschenrechtsbildung angefragt werden können. Dadurch wird es besser möglich für die Organisation, den vielen Anfragen auf diesen Gebieten gerecht zu werden.

Die Trainings werden im Abstand von zwei Monaten in Berlin stattfinden. Die Workshops sind offen für Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland, die Kosten für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung werden von der Organisation übernommen.

Für weitere Informationen: jose@amarodrom.de

 

Back