MIGoVITA

MIGoVITA

Das Projekt MIGoVITA "Junge Menschen mit Migrationshintergrund: Vielfalt und Teilhabe im Übergang Schule – Arbeitsmarkt" richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit russischer und türkischer Migrationsgeschichte sowie an junge Sinti und Roma im Übergang Schule – Beruf. Es zielt auf die Stärkung der Teilhabechancen und beinhaltet die Entwicklung und Umsetzung präventiver Maßnahmen gegen Formen der Diskriminierung und Ausgrenzung in der Berufsbildung, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft. Das Projekt startet bundesweit mit Partnern in 10 Städten in 6 Bundesländern.

Finanzierung und Laufzeit

Das Projekt wird getragen von der Otto Benecke Stiftung e.V. zusammen mit PHOENIX-Köln e.V., Amaro Drom e.V. und der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Beginn der Projektlaufzeit: 15.02.2012/ Start der Kooperationen ab 04.2012/ Ende der Projektlaufzeit 31.01.2015

Zunächst werden die Projektpartner zusammengeführt und die Projektstruktur entwickelt. Es findet eine erste Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren statt. Das neu eröffnete Büro wird mit interkulturell geschultem Personal besetzt, das über sehr fundierte Netzwerkkontakte verfügt. Anschließend werden die weiteren Seminarinhalte entwickelt und Schulungen durchgeführt.

Projektbeschreibung

MIGoVITA qualifiziert in einem ersten Schritt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von beteiligten Migrantenorganisationen (MO) für ihre ausbildungsbegleitende und berufsbezogene Jugendarbeit. Damit zielt das Projekt auf eine nachhaltige Erweiterung regionaler Strukturen am Übergang Schule – Beruf. MO werden als Akteure im Bereich berufsbezogene Jugendarbeit, als Netzwerker zur Förderung von „Chancengleichheit in Bildung, Ausbildung und Beruf“ und als Träger politischer Bildung im Themenfeld „Partizipation“ etabliert. Mittelfristiges Ziel ist es, Migrantenorganisationen in die Lage zu versetzen, an den kommunalen Integrationskonzepten beim Thema „Partizipation, Schule und Arbeitsmarkt“ mit neuen Dienstleistungen „auf Augenhöhe“ mitzuwirken.

Schwerpunkte dieser neuen Dienstleistungen sind:

  • Berufsbezogene Angebote der Jugendarbeit an der Schwelle Schule-Beruf in den eigenen Organisationen,

  • Netzwerkaktivitäten - gemeinsam mit Schulen,

  • Unternehmen und weiteren Akteuren des Arbeitsmarktes.

  • Angebot von Leistungen, die Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu mehr Chancengleichheit beim Einstieg in das Erwerbsleben verhelfen.

  • Veranstaltungsreihen zur politischen Bildung mit dem Ziel Partizipation zu fördern.   

Damit ist eine nachhaltige Ergänzung und Stärkung der lokalen Strukturen im Übergangsmanagement Schule – Beruf verbunden. Neben den eigenen berufsbezogenen Angeboten der Jugendarbeit entwickelt MIGoVITA in Kooperation mit den Programmen der Initiative JUGEND STÄRKEN u.a. Projekte zur Nutzung und Stärkung von Partizipationschancen und zum Abbau von Diskriminierungen. Diese können von Informationskampagnen (über lokale Foren für Vielfalt) bis hin zu gemeinsamen Projekten mit IHK, Unternehmen, Institutionen der Jugendberufshilfe, den Jugendmigrationsdiensten, den kommunalen Jugendringen und Schulen reichen.

Hier geht's zum MIGoVITA-Flyer.

 

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