JUROMA

Bildung ist der Schlüssel

Eine Demonstration des Willens der Roma-Community, sich für die Bildung ihrer Kinder und für mehr gesellschaftliche Teilhabe einzusetzen – das ist das Ergebnis der Abschlussveranstaltung des JUROMA-Projektstandortes Düsseldorf vom 4.12.2016. Unter dem Thema „Berufliche Potenziale junger Romnja und Roma – nachhaltige Wirkungen des OBS-Projekts JUROMA“ trafen sich 250 Angehörige der Roma in der Aula der Dieter-Forte-Schule in Düsseldorf.

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Junge Roma aktiv - Juroma, Abschlussveranstaltung am 4.11.2016

Sind junge Romnija und Roma in unserer Gesellschaft angekommen? Wie sehen das die jungen Leute selbst? Was sind ihre Vorstellungen, was sind unsere? Was macht die Politik? Diese Fragen wollen auf der Abschlussveranstaltung unseres Projektes „Junge Roma aktiv“ mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments, des NRW-Landtags und von Roma-Verbänden diskutieren. Auch städtische Vertreter/innen wie die Erste Bürgermeisterin von Köln, Elfi Scho-Antwerpes, Mitglied des Deutschen Bundestages, sowie der Stadtdirektor Dortmunds, Jörg Stüdemann, werden Stellung beziehen.

JUROMA ist ein gemeinsames Projekt von Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) und Amaro Drom e.V. Ziel ist die Förderung der gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe junger zugewanderter Romnija und Roma. Am Übergang von der Schule in den Beruf werden junge, erfolgreiche Angehörige der Community unterstützt, Regelangebote der Integration zu nutzen, Chancen für Bildung und Berufsbildung wahrzunehmen und ihre Interessen und Fähigkeiten in die Gesellschaft einzubringen.

Sie sind herzlich eingeladen, mit zu diskutieren:
Freitag, 4. November 2016, 10.00-16.30 Uhr,
Forum der Volkshochschule Köln, Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln (Nähe Neumarkt, gegenüber von Kunsthaus Lempertz).
Musik und szenische Darstellungen runden die Veranstaltung ab. Das Programm finden Sie hier. 

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Projektziele

Das Projekt Junge Roma aktiv wird in Kooperation mit Otto Benecke Stiftung e.V. durchgeführt und verfolgt zwei Ziele:

1. Zugewanderte junge Roma werden mobilisiert, Chancen zur Entwicklung tragfähiger Lebensperspektiven in Deutschland wahrzunehmen.

2. Die deutsche Gesellschaft wird sensibilisiert, ihre Vorurteile und Ressentiments gegenüber Roma in Frage zu stellen und zu überwinden.

Zentrale Aktivitäten des Projekts

  • Multiplikatoren und Mentoren werden ausgebildet, um junge Roma zu unterstützen, Chancen zur Integration durch Schule und Berufsausbildung wahrzunehmen.

  • Durch gemeinsame Veranstaltungen mit den JMD und anderen örtlichen Institutionen werden junge Roma an bestehende Beratungsangebote zum Thema Schule und Berufsbildung herangeführt.

  • Durch die Anbindung der Multiplikatoren an Roma-Jugendorganisationen werden diese gestärkt, um sich als Akteure und örtliche Netzwerkpartner am Übergang von der Schule in den Beruf zu etablieren.

  • Es werden Aktivitäten zur Überwindung von Vorurteilen, Ressentiments und Diskriminierung durchgeführt. So wird das gesellschaftliche Umfeld für die Lage junger Roma sensibilisiert.

  • Mit der Plattform @zubi.net OBS ist das Projekt in den Sozialen Medien präsent. Dort finden junge Roma informelle Kontakte zu Altersgenossen, die virtuell Ratschläge zu Schule und Beruf geben können.

  • Darüber hinaus können die Teilnehmenden auch von Kontakten der OBS zu ausbildenden Unternehmen profitieren.

Junge Roma aktiv wird durch Multiplikatoren vor Ort an den Projektstandorten Greven/Steinfurt/ Münster, Düsseldorf, Köln und Berlin durchgeführt.

Aus den Reihen engagierter Romnija und Roma werden Multiplikator/innen und Mentor/innen ausgewählt, die nach entsprechender Qualifizierung den Dialog mit dem Umfeld junger Roma suchen, um Ressentiments ihnen gegenüber abzubauen. Gleichzeitig mobilisieren sie junge Roma, sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten zu präsentieren und Chancen der Bildung, Berufsausbildung und Arbeit zu ergreifen.

Darüber hinaus arbeitet das Projekt mit den Jugendmigrationsdiensten an den Projektstandorten in Köln, Düsseldorf, Greven/Steinfurt/Münster und Berlin zusammen.

Zuwendungsgeber

Das Projekt läuft zwei Jahre und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

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